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    <title>Flaschenpost (...aus Thailand...)</title>
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    <description>...aus Thailand...</description>
    <dc:publisher>Flaschenpost</dc:publisher>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
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    <title>Engel von rechts</title>
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    <description>Wenn ich aus dem Fenster sehe muss ich die Augen etwas zusammen kneifen, grelles Licht scheint mir entgegen, die Sonne strahlt von einem blauen Himmel, der mich an die Lichte und das Glück des vergangenen Jahres, an alle unerwarteten aber so willkommenen Begegnungen, denken macht. Es ist warm, ich bin noch etwas müde, aber zufrieden, glücklich. &lt;br /&gt;
Warmes Wetter, warme Wiedersehen. Soviel Lächeln, dass ich meine letzten drei Jahre lückenlos damit füllen könnte. Wenn ich nicht so genau wüsste, dass ich lieber die Gegenwart damit besticke. Auf Schritt und Tritt ein Lächeln. &lt;br /&gt;
Welches Glück der Erde meint es so gut mit mir? Da stehe ich am Bahnhof in Buchholz nahe Hamburg und warte auf den Zug, der mich Richtung Altona trägt, und schon aus einiger Entfernung erkenne ich sie. Sie kommt auf mich zu, nicht mehr in weißen Sommerhosen und einem luftigen Oberteil. Sie trägt dunkle Sachen und hat es eilig, weil der Zug jeden Moment kommen kann. Ich sehe sie, in mir fängt es an zu hüpfen, ich übertrage das Hüpfen von innen nach außen, ich schreie ein bisschen, ein fröhliches Schreien in ihre Richtung, ich rufe sie, Birgit, aaaaahh, Birgit, das gibt es nicht, hurra!! Die Leute gucken in meine Richtung, suchen wahrscheinlich die Männer mit der Zwangsjacke in meiner Nähe, sehen sie nicht, gucken sich neugierig um, entdecken Birgit, sie mich, bleibt stehen, guckt, fängt an zu lächeln, ungläubig, dann Freude, Alex, nein, das gibt es wirklich nicht. Wir fallen uns um den Hals und freuen uns so laut, dass sich alle mitfreuen. Als ich mich umsehe erkenne ich auf den Gesichtern der umstehenden Menschen zuckende Mundwinkel und lachende Augenpaare.&lt;br /&gt;
Birgit sass 11 Tage im Kloster in Thailand, in Suan Mokkh, schweigend neben mir, hat mit mir gelacht über Sandwespen und war ebenso angestrengt und entspannt zugleich, wie ich ich es war. Als wir unsere Adressen tauschen schreibe ich neben ihren Namen: blonder Engel von rechts. Ein warmer Mensch, den ich gerne wiedersehen möchte, wenn ich in zurück bin. Ich bin zurück. Mehr als zuvor. Und das nimmt die Gelegenheit zum Anlass, für ein Treffen zu sorgen. Auf einem Bahnhof in der Hamburger Wildnis. &lt;br /&gt;
Morgen treffen wir uns und ich freue mich auf ein entspanntes Gespräch und Einblicke in diesen Menschen, der mir heimlich ohne es zu wissen 11 Tage Beistand leistete.&lt;br /&gt;
Dies ist der letzte Eintrag auf meiner Urlaubsseite. Ich könnte ewig so weitermachen. Ich bin noch im Urlaub. Innerer Urlaub. Und hier und jetzt. Kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Gefühl aufhören wird. Irgendwann.&lt;br /&gt;
Und wenn schon. Ich habe etwas gefunden, in den vergangenen Monaten, in mir, dass mir auch der Alltag nicht mehr entreissen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Weiter geht es wieder auf meiner üblichen Seite. Erst einmal. Alles andere. Werde ich schon sehen. Ich habe ja Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://lahoiha.twoday.net&quot;&gt;JETZT WIEDER HIER... &lt;b&gt;KLICK&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-22T12:40:00Z</dc:date>
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    <title>Irgendwo. Über dem Regenbogen. Blaue Vögel fliegen.</title>
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    <dc:date>2007-04-22T08:26:00Z</dc:date>
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    <title>Wasser und wozu es nuetzt. Oder eben nicht.</title>
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    <description>Bangkok schlaeft nie. Ich bin wieder im Mango Resort und dort ist es angenehm kuehl, die Klimaanlage schnurrt bei 24 Grad die ganze Nacht und die Haut klebt zumindest am Morgen nicht. Was sich schnell aendert, sobald die Tuere aufgeht und die feuchte Hitze sich festsetzt. Hier ist es nun fuenf am Nachmittag. Der Himmel prahlt mit satten, dunklen Wolken, die sich aber nicht entleeren wollen und wenn sowieso keine Abkuehlung bringen. Heute habe ich dann im Wat Poh einen Moench um ein holy water blessing gebeten und es bekommen. Ich dachte, vielleicht hilft es ja, wofuer oder wogegen auch immer. Vielleicht bringt es ein wenig Beistand, und sei es nur von innen. Fuer Tage, an denen ich ihn brauchen kann. Und wenn nicht so gab es zumindest etwas Abkuehlung fuer ein paar Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich bin soweit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es geht nach Hause. Uebermorgen um diese Zeit bin ich schon seit sechs Stunden auf dem Weg. Auf dem Weg in mein altes, neues Leben. Einiges hat sich getan. In mir. Sowieso. Vielleicht habe ich auch einfach nur mal die Blickrichtung geaendert. Ich freue mich. Auf Zuhause. Auf die neue Arbeit. Auf die Anfaenge, die dem Ende folgen. Auf die Enden, die Basis fuer die Anfaenge bieten. Darauf, den Staub hinunterzuwischen, vom Veralteten. Den Rost abzuklopfen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich freue mich fuers B., dass DER Traum nun Wirklichkeit wird und rot rot und gruen gruen ist. Kein Aufziehen mehr, nie mehr wieder, das ist versprochen.&lt;/b&gt;Ich freue mich, dass das U. es geschafft hat und ebenfalls erfolgreich im Rost abklopfen war. &lt;br /&gt;
Ich freue mich fuer die Lichte. Die im Licht schwelgt und der Angst die Stirn bietet. Und auf unser Wiedersehen bei einer Pizza auf der Piazza und auf Marienkaefer.&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf alle Menschen, die mir immer wieder ins Herz und Hirn kamen, im Meer schwimmend, am Meer sitzend, dem Rauschen lauschend.&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf das Projekt mit Richard. Hurra. Ein dreifaches.&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf die Plattfuesse meines Vaters. Auf die Umarmungen im Strieken.&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf den Heini und die Hamburgeraner. Auf den Wald.&lt;br /&gt;
Auf meine Freunde. Auf alle, die ich zu erwaehnen vergessen habe.&lt;br /&gt;
Jawohl.&lt;br /&gt;
Mensch. Soviel Freude auf einmal. Das geht ja gar nicht.&lt;br /&gt;
Doch. Geht doch.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-18T10:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3578759/">
    <title>WortLos</title>
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    <description>Der Anfang vom Ende. Anfangen. Koh Tao. Wieder. Ich verabschiede mich, bis zum naechsten Mal, danke. Fuer alles. Und mehr. Umarmungen ohne Worte. Und auch ich. Werde jetzt mal schweigen. Ein schoenes Ende und ein grossartiger Anfang. Fuer mich. Das ist das schoene in  meinem Leben. Ich kann ja nur von mir sprechen, nicht fuer andere. Das habe ich im September gelernt. Fuer mich. In meinem Leben. Das Gefuehl, immer wieder anfangen zu koennen. Und auch ein Ende am Ende feiern zu koennen. &lt;br /&gt;
Mein Herz schwingt. Ein bisschen in Trauer, ein bisschen in Vor und Freude. Freudvoll. Voller Freude. Freunde. Alles, was zaehlt? Hm. Nicht alles. Aber doch Schwergewichte. In meinem Leben. Wieder- nur fuer mich. Und jetzt? &lt;br /&gt;
Keine weiteren Bilder. &lt;br /&gt;
Keine weiteren Worte. &lt;br /&gt;
Manchmal gibt es einfach nichts mehr zu sagen. &lt;br /&gt;
Gut so.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-14T04:14:00Z</dc:date>
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    <title>Frohes Songkran!</title>
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    <description>Gestern Nacht hat es mich weggepustet. Ich schlafe bei offenem Fenster im Fluestern der Wellen, mit Blick auf die Weite des Meeres. Und dann wurde ich wach, weil mein Mueckennetz sich wehend im Zimmer verteilte. Was danach folgte war film- und herzreif. Ein Sturm sondergleichen. Meine FlipFlops gerettet, Tuere und Fenster verschlossen, gehorcht. Gut, dass ich Bescheid weiss. Im Golf von Thailand gibt es keine Tsunamis. Die Angst vor den Blitzen im wirklich hoch positionierten Bungalow aber blieb. Somit fand ich erst wieder schlafende Ruhe, als die Wellen abflachten und das Gewitter noerdlich zog. Heute dann bin ich etwas muede. Entschlossen gegen Songkran, das thailaendische Neujahr, bei dem auch ohne Regen kein Haar, Auge oder Kleidungsstueck trocken bleibt. Ich war hier. Am Strand. In den Wellen. Nahezu allein. Die anderen wollen feiern. Toben. Trinken. Nun. Jeden das seine. Mir das meine. So einfach ist das.&lt;br /&gt;
Frohes Neues also, hier in Thailand nun schon zum 2.Mal seit Antritt meiner Reise. Die im Uebrigen am naechsten Freitag ihr jaehes Ende findet. &lt;br /&gt;
Heute war ich dann mal wieder ein bisschen traurig. Aber. Es wird schon gut werden. Ich freue mich auf Zuhaus. Auf meine mir nahen Menschen. Auf den Kirschbaum. Auf das B.</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-13T09:06:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3560548/">
    <title>Koh Phangan. Haat Sadet. Ruhe.</title>
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    <description>Von aussen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;STA40004&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/STA40004.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von innen. Blick ins Bad.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;STA40008&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/STA40008.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von innen. Vom Bad nach draussen.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;STA40013&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/STA40013.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und. Blick in die Bucht. Jeden Tag. Vor dem Schlafen. Nach dem Auftstehen. Das Erste, was ich sehe. Noch Fragen?&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;STA40014&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/STA40014.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles. Mit meinen Augen.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;STA40074&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/STA40074.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eigenen Fuessen. Doch.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;STA40073&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/STA40073.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Eindruecke von der Insel, die sich als traumhaft herausgestellt hat. Atem- und verstandraubender Ausblick. Meeresgetoese Tag und Nacht. Ruhe. In mir. Hier koennt ich bleiben. Hier wollt ich bleiben. Kein Handyempfang, kein Bankautomat, kein Internet, Strom nur ab und an. Brauch nicht mehr und koennte bleiben. Wenn nicht gestern LH angeklopft haette. Es wird ernst und ich haette es nicht geglaubt. Die Entscheidung fiel leicht. Und. Ich freue mich. Auf alles, was kommen mag. &lt;br /&gt;
Aber bis dahin. Geniesse ich noch. Das Sein und die Leichtigkeit, beides zusammen und der Blick in die Unendlichkeit des Meeres und meines Herzens. Schoen zu wissen, dass es dort immer warm ist und bleibt. Nach allem. Und auch im Wissen darum, dass es sicher noch einmal hoch hergehen wird. Aber. Ich bin da. Und gewappnet. Hurra. Mensch. So fuehlt es sich gut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Gruesse&lt;/b&gt;- aktuell stuermische Regengruesse, die die Strassen matschig machen. Herrlich. Diese Tropenstuerme haben was fuer sich. Mich. Bis bald.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und viele&lt;b&gt; Kuesse&lt;/b&gt; nach Hause in den Strieken. Versteht sich von selbst. Immer. Selbstverstaendlich.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-12T04:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3539789/">
    <title>Koh Samui, Koh Phangan</title>
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    <description>Ich sitze am Pier in Maenam und warte auf das Boot, das mich endlich nach Koh Phangan bringt. Das ich noch nie zuvor gesehen habe ausser auf Karten und dem Globus. Hm. Und wieder geht ein monatelanger Urlaub dem Ende zu, ohne dass ich den Norden Thailands gesehen haette. Das wollte ich am Ende meiner Zeit hier machen, ohne allerdings gewusst zu haben, dass im April und Mai die Felder in Chiang Mai brandgerodet werden und Gesundheitsorganisationen Atemmasken ausgeben, da das Atmen unertraeglich wird. Ausserdem ist es heiss. Schade aber gut, nicht zu aendern und ich bin dann dafuer gestern mit O. in die Berge Koh Samuis gefahren, auf einem Moped, ueber Schotter- und Steinpisten und oft genug war der Weg dann so steil, dass einer absteigen und den Berg per pedes erklimmen musste. Und der Ausblick war atemberaubend. Unglaublich. Und ruhiger, als es jeder noch so einsame Strand an der Kueste zu sein vermag.&lt;br /&gt;
Hm. Ich bin muede. Habe grad mein Visum verlaengert, gegen viel Wartezeit und Geld, dann das Moped zurueckgebracht und bin dann mit einem Motarradtaxi wieder vom Big Bhudda nach Maenam. Die Strassen sind heiss, staubig und laut und mein Bauch quaelt mich  heute. Heute zum ersten Mal wuerde ich dann gern Zuhaus auf dem roten Sofa liegen und auf den Kirschbaum blicken, der im Garten schon Blueten traegt. Vielleicht gibts auf KP ja auch ein Sofa? Hm. Mal sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schicke Euch viele bunte sonnige Ostereier und viel Liebe. Denn davon. Habe ich speziell nach diesem Urlaub zu Hauf.</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-09T04:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3524289/">
    <title>Bangkok, das mit G geschrieben wird ;O)</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3524289/</link>
    <description>Wieder in der niemals schlafenden Stadt. Ich habe ein nettes Hostel gefunden, aus dem fuenften Stock schaue ich auf eine Tempelanlage und kann die Geraeusche der Khao San Road von den Ohren ins Herz wandern lassen. Weit genug entfernt, um des Nachts dann doch in einen ruhigen, nicht klebrigen Schlaf zu fallen. Ich habe mir nach zwei Monaten des Schwitzens einen Raum mit Klimaanlage gegoennt, die ich zwar auf 26 Grad gestellt habe, die mich aber trocken haelt. Wie schoen. Da machen die mittlerweile 50 Mueckenstiche an Beinen und Armen und auch am Hintern ueberhaupt gar nix mehr. &lt;br /&gt;
Hm. Bald geht es nach Hause. Gestern habe ich ein Klopfen in der Magengegend gefuehlt, als ich an Zuhause dachte. Ein froehliches Klopfen. Ich freue mich. Und ich bin auch ein bisschen traurig. Denn. Dieses Land ist doch einfach zauberhaft. Verzaubert ergebe ich mich. Und ich habe lange nicht mehr diese Ruhe gespuert. Die Uhren ticken anders. Manchmal erscheint es mir sogar so, als bliebe das Ticken ganz aus. Hier SIND die Leute einfach. Mehr. Oefter. Authentischer. Entspannter. &lt;br /&gt;
Und ich mit ihnen. Und doch ganz fuer mich selbst. Ich werde diese Ruhe, das nur leise Ticken und den Zauber mitnehmen, eingepackt in mir wird er die Heimreise ueberstehen. Und wer weiss. Wie lang diese Reise sonst noch werden wird. Ich bin vorbereitet.&lt;br /&gt;
Wie es weitergeht? Hier?&lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich einen FussmassageKurs machen, im Wat Po, den aber habe ich wegen der nicht tickenden Uhr knapp verpasst. Somit verbringe ich hier meine Tage und bin einfach mal ein bisschen.&lt;br /&gt;
Wer moecht mitSein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute mal ganz egoistisch verschicke ich neben der Sonne, Waerme und dem Bangkokgeruch &lt;br /&gt;
noch ein paar Floehe, die naemlich habe ich von den Hundewelpen mitgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kuesse in Welt. Glueckliche TraellerKuesse&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-04T03:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3504999/">
    <title>Schlaflos</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3504999/</link>
    <description>Die zweite Nacht in Folge, in der ich kaum und wenn mehr schlecht als recht, trotz enormer Muedigkeit, geschlafen habe. Irgendwie fuehlt es sich hier in diesem Bungalow nicht so ruhig an. Und auch die Insel nicht. Mag schoen sein und etwas oder vieles fuer sich haben, nicht aber fuer mich. Wer haette das gedacht. Ich nicht. Im Vergleich zu England, Mauritius oder Koh Samui ist diese Insel ein Fleckchen. Mir aber. Nach allem, was ich bisher erleben und geniessen durfte, zu belebt, zu geschaeftig, zu laut, zu gross. Ich gehe. Heute. Gleich. Habe das Ticket in der Tasche. Zuruck auf die Insel, von der ich kam. Zwei Naechte fuer jeweils 2 Euro in dem schoenen kleinen Bungalow schlafen, abends aufs Meer blicken und ohne Motorenlaerm oder laute Musik den Sonnenuntergang einatmen, einen oder zwei Kokusshakes fuer mein&lt;b&gt; U.&lt;/b&gt; aus 8330 trinken. Und dann am 2. April fahre ich kurzentschlossen nach BKK, um einen Fussmassagekurs im Wat Poh zu machen. Ja. BKK ist auch laut. Aber es ist auch magisch. Und wenn ich die richtige Unterkunft habe... und die habe ich... &lt;a href=&quot;http://suk11.com&quot;&gt;HIER&lt;/a&gt;... kann die Magie ihres Amtes walten.&lt;br /&gt;
Ich bin gluecklich. Unter anderem ueber einen Eintrag, den ich heute lesen durfte, der &lt;b&gt;&quot;Rückzug, Rückzug!&quot; &lt;/b&gt;heisst. Was mir ein Mal mehr zeigt, wozu ein, mein menschliches Herz so faehig ist und wie schoen es ist, wenn Aerger, Trauer und Wut verfliegen, selbst, wenn es sich lange Zeit so anfuehlte, als passierte das nie. Und alles was bleibt. Verbundenheit. IST. Und Dankbarkeit, fuer &lt;b&gt;die Lichte &lt;/b&gt;aus dem Lichtschloss in meinem Leben.&lt;br /&gt;
In anderem Zusammenhang vor langer Zeit, wann, schon einmal erwaehnt, ich sehe, ich sehe, sprach der blinde Mann. Hoert, hoert. Und so.&lt;br /&gt;
Ach ja. Hurra!&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Heute einmal das Klappern der Windspiele fuer Euch. Es soll bunt bleiben. Fuer lange.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-31T02:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3497196/">
    <title>Ein Sack voller Leichen</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3497196/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CIMG2388&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/CIMG2388.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich sass im Local-Bus, heisst, in einem Bus fuer Einheimische, der laenger braucht als die Faehre, aber dafuer um einiges guenstiger ist, und eigentlich wollte ich zum Fruehstueck nur einen einzigen Huehnerfuss, richtiger wohl Huehnerkralle, da aber der Bus fuer Einheimische auf einem Einheimischenweg war und die Stadt auch ziemlich einheimisch, gab es diverse Verstaendigungsprobleme und somit sass ich  nun vor einer Tuete mit ganzen sechs Huehnerkrallen. Knusprig und fettig zugleich, fuenf zuviel, aber diese Huehner sollten nicht umsonst gestorben sein. Im Kloster war die Devise: nimm Dir nach soviel uns so oft Du moechtest und schaem Dich nicht dafuer, aber wenn Du Essen wegwirfst, hast Du allen Grund, Dich zu schaemen. Diesen Leitfaden im Ohr knusperte ich los. Besah mir die Mitreisenden, die voruebereilenden, belebten Strassen und die auftauchenden Berge. Und ploetzlich knallte es. Ein Sack voller Muscheln, von klein bis riesig, wurde vor meine Fuesse gewuchtet. Ein fischiger Geruch stieg mir in die Nase. Ich ass tapfer weiter. Bis es vor meinen Fuessen zu klackern begann. Ich blickte mit der Huehnerkralle im Mund nach unten und sah nicht nur das rosigbraune Fleisch der Riesenmuscheln sondern auch unzaehlige, kleine Fuehler, Aermchen und Tentakel, die sich den Weg durch diesen trockenen Muschelnberg zu bahnen versuchten. In die Freiheit. Die es nicht gab, in keine Richtung, die Maschen des Netzes waren eng gestrickt. Ins Meer, das mittlerweile nicht einmal mehr zu erahnen war. Die Huehnerkralle setzte sich in meiner Kehle fest. Hm. Sie schmeckte nicht mehr ganz so gut. Gar nicht mehr. Nach und nach verebbten die Bewegungen in dem Netz, meine Kaubewegungen ebenfalls, und ploetzlich beruehrte mich etwas kuehl-zartes am Ruecken. Mein erster Gedanke war, was auch immer, ES ist gelandet. Auf mir. Weder hinter mir noch neben mir sassen Menschen. Ich blieb ruhig, wartete auf schlaue Ideen in meinem Kopf, als ich einen Ruck vernahm und auf meiner linken Schulter ein silber-gruener Frosch landete. Und sitzen blieb. Die Einheimischen begannen, laut zu lachen. Ich ebenfalls. Er verharrte still. Und ich nahm ihn in meine Haende um ihn in die Freiheit am naechsten Busstop zu entlassen. Eine alte Frau ohne Zaehne sagte mir, das bringe ungemeines Glueck. Ich steckt die Huehnerkrallen zurueck in die Tuete und gab sie am Ende des Tages einem Hund, der sie dankbar annahm. Hm. Erst einmal geheilt von Huehnern, ebenfalls oder besonders von Muscheln. Nein. Das geht echt gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war ja jetzt ueber zwei Wochen auf der kleinen Insel. Und zum Abschied standen die Menschen, mit denen ich nicht viel, aber besondere Zeit verbracht habe, und winkten mit einer Traene im Auge. Ich weiss es ja, Menschen kommen, Menschen gehen. So auch ich. Aber trotzdem. Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CIMG2379&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/CIMG2379.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin auf Koh Lante nun. Gestern Abend im Dunkeln habe ich meinen Bungalow nicht mehr wiedergefunden. Bin hin und her gefahren, es fing zu regnen an, es begann zu stuermen, winden, blitzen, donnern. Ich stoppte mein Moped, komisches Wort, und sass fuer eine Stunde fest. Die Blitze schlugen,wie mir schien, nur Millimeter von meinem Kopf entfernt ein, der Strom fiel aus, es war dunkel und kalt, ich dachte, hier komme ich vielleicht nicht mehr raus, na, dann sterbe ich zumindest gluecklich, und dann- war es auch schon vorbei.&lt;br /&gt;
Und gerade komme ich von zwei atemberaubenden Tauchgaengen wieder. Wunderwunderwunderschoen. Mindestens. Ich habe eine Schildkroete bei ihrem Fruehstueck ertappt, eine Sepia hat mit mir Haendchen gehalten. Und es war bunt. So bunt, wie es noch immer in meinem Herzen ist. Die Zeit verfliegt geradezu, aber diesmal habe ich mich mitnehmen lassen und ihr nicht nur hinterher gewunken.&lt;br /&gt;
Ich aergere mich nicht mehr. Atmen hilft. Als ich heute zum Beispiel 1000 Baht mehr als gedacht vereinbart fuer die Tauchgaenge bezahlen sollte habe ich langsam ein und ausgeatmet und gefragt. Es blieb bei dem Preis, das Aergernis aber blieb aus.&lt;br /&gt;
So wird es sicher gehen.&lt;br /&gt;
Gut gehen.&lt;br /&gt;
Wiederholung, ich weiss. Aber so und genauso ist es eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer. Aber ehrlich. Ich schicke Euch Sonne und Waerme, etwas Thailandluft, die nach Salz und Strassenstaenden riecht, und&lt;br /&gt;
viel Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CIMG2413&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/CIMG2413.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-30T09:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3493363/">
    <title>Koh Lanta</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3493363/</link>
    <description>und ich bin heute erst angekommen. &lt;br /&gt;
Eilig vergeht die Zeit und ich  mit ihr. Ganz in ihr. Es geht mir gut, gerade nur bin ich etwas muede, es ist fuer mich schon ziemlich spaet, das Bett hat mich in den letzten Wochen selten spaeter als 22:00 gesehen, und eben noch habe ich ueber eine halbe Stunde unter einem Wellblechdach darauf gewartet, nicht vom Blitz erschlagen zu werden und dem stroemenden Regen nicht zum Opfer zu fallen.&lt;br /&gt;
Ich schicke also muede, aber warme Kuesse in die Welt. &lt;br /&gt;
Morgen gibt es mehr von mir. Die Zivilisation muss schliesslich gefeiert werden.</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-29T15:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3459710/">
    <title>Sabai, Sabai</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3459710/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CIMG2368&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/CIMG2368.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dieses ist der zweite Eintrag. Ich habe mir viel Muehe gegeben. Viel geschrieben. Auf den falschen Knopf gedrueckt und... weg. Alles. Unter anderen Umstaenden haette ich diesen Platz nun verlassen. Wie muehsam. Aber. Ich bin hier. In Thailand, extra in Krabi, um Geld zu holen und ins Internet zu gehen nach laengerer Abstinez. Und ausserdem. BIN ich. Und ich habe die Worte des Moenches im Ohr: Loslassen. Einfach loslassen. Er nannte das Beispiel des Affenfangens. Wie werden Affen gefangen? Man bohre ein kleines Loch in eine Kokusnuss. Gerade so gross, dass ein Affe seine Hand ausgestreckt hineinstecken kann. Dann fuelle man eine kleine Menge suessen Reis in die Kokusnuss. Der Affe kommt, riecht das suesse Vergnuegen, steckt die Hand hinein, greift den Reis, ballt somit die Faust, und wenn man sich ihm naehrt, ist er durch die geballte Faust nicht mehr in der Lage, die Hand hinaus zu ziehen. Und er denkt auch nicht daran, wegzulaufen. Oder eben. Den Reis loszulassen. Einfach loszulassen.&lt;br /&gt;
Also. Die Worte sind weg. HIER sind neue. &lt;br /&gt;
Mir geht es gut. Ich bin weiterhin auf der kleinen Insel im Suedwesten, Koh Jum, klein, fein, ruhig. Ich schlafe gut, stehe sehr frueh auf, mache jeden Tag in Gesellschaft verfluster Hunde, die ich erst einmal von meiner Matte hinunter bitten muss, eine Stunde Yoga, sehe die Sonne unter-, den Mond aufgehen. Es ist ruhig hier. Strom gibt es erst ab sechs am Abend, ausserdem kein Internet, kein Telefon, keinen Bankautomaten. Jetzt gerade bin ich mit dem Boot nach Krabi uebergesetzt, um der Abstinenz ein Ende zu machen und Bargeld zu holen.&lt;br /&gt;
Ich habe einen kleinen, feinen Bambusbungalow&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CIMG2279&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/CIMG2279.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
auf Stelzen fuer 2 Euro pro Tag, eine gemuetliche Holzterasse davor, auf denen meine Bananen haengen. Heute morgen habe ich zwei Affen ueberrascht, die meine Bananen assen und sich auch nicht durch nettes Bitten zum Gehen bewegen liessen. Nach einem lauten Stampfen dann machten sie sich von dannen. Mit meinen Bananen. Ausserdem gibt es jede Menge Ratten, Schlangen, Ameisen, Skorpione, die in der Dusche auf Wasser warten, grosse Spinnen, sechs Hundewelpen und anderes Getier. &lt;br /&gt;
Und nette Menschen. Die einem netten Gespraech nicht abgeneigt sind. Aber auch kein Problem damit haben, wenn ich wieder allein essen, lesen oder Sein moechte.&lt;br /&gt;
Und in ein paar Tagen geht es weiter. Weiter, noch weiter suedlich. In einen Nationalpark, Koh Tarutao, 51 Inseln nah der malaysischen Grenze, auf eine kleine Insel, Koh Lipeh. Noch weniger erschlossen als diese hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ich schicke Euch heute alles, von dem ich uebrig habe, so zum Beispiel suessen Klebereis mit Bananen, kribbelnde Fuesse, Sonne und Meer, und, wieder und noch, Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ausserdem in den Strieken Gute Besserung und viel Liebe. Und ein lautes, leises Danke. In den Strieken und ans Beeb. Fuer alles.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ganz bald, sabai, sabai, Eure Axx&lt;br /&gt;
(weitere Photos im Album rechts)</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-21T03:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3424698/">
    <title>Da. Nicht wieder da. Einfach da.</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3424698/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;CIMG2222&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/CIMG2222.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ihr Lieben.&lt;br /&gt;
Puh. &lt;br /&gt;
Jetzt sitze ich hier nach fast zwei Wochen Internet und Menschheitsabstinenz und suche nach Worten fuer etwas, das  mit Worten nicht zu beschreiben ist.&lt;br /&gt;
Ich weiss ja nicht, wieviele von Euch das schon einmal gemacht haben. Oder auch nur eine Vorstellung haben. Ich versuche mal, einen kurzen, intensiven Eindruck abzugeben.&lt;br /&gt;
Erkaeltet habe ich meinen Weg angetreten schon am 27.3., am 28. war die Registrierung im Kloster. In Chaya, Wat Suan Mokkh. Wer mag, einfach mal googeln. Hm. Eine Nacht musste ich in der Main-Monastery schlafen, es traf mich wie ein Schlag. Ein Steinblock, darauf eine Strohmatte, ein hoelzerner Klotz, der Wodden-Pillow genannt wird, Kopfkissen also, aha, und ein Moskitonetz. Das war alles. Ich stand da in fiebernder Muedigkeit, hatte einen hitzigen Tag hinter mir, einen langen zudem, und dann dieser Anblick. Mutig begab ich mich zur Nachtruhe, die keine war. Am naechsten Tag, keinen Knochen mehr im Leib, der nicht zu spueren war, ging es auf den Fussmarsch ins Kloster in den Bergen. 2,5km Fussmarsch in bruetender Hitze. &lt;br /&gt;
Die Aussicht auf ein komfortablereres Bett lockte den mueden Koerper durch den Staub. Gut. Angekommen, eingeschrieben, Fuehrung. Ich mach es kurz: wundervoller Ort, gruen, twei grosse Teiche, Palmen, Gruenflaechen, zirpende Grillen, Geckos, heisse Thermen, fuenf wunderschoene, offene Meditationshallen, ein Glockenturm, etwa 60 Frauen, 60 Maenner, die ALLES, ausgenommen die Meditationen, getrennt machen. An getrennten Tischen essen, klar, getrennt schlafen, getrennt Sport, getrennt sitzen in den Hallen, moeglichst nicht ansehen. Dann wurden wir in den Schlafdorm gefuehrt, jeder hatte zwar sein eigenes Zimmer, doch, seht selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CIMG2198&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Flaschenpost/images/CIMG2198.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagesablauf:&lt;br /&gt;
04:00 Morningbell&lt;br /&gt;
04:30 Mornigreading/ Meditation&lt;br /&gt;
05:30 Yoga&lt;br /&gt;
06:30 Dhamma Talk&lt;br /&gt;
07:30 Fruehstueck (Reissuppe) danach Chores (Sandfelder des grossen Baumes fegen)&lt;br /&gt;
10:00 Dhamma Talk&lt;br /&gt;
11:00 Sitting Meditation&lt;br /&gt;
12:00 Walking Meditation&lt;br /&gt;
12:30 Mittagessen (Reis. Fruechte. Gemuese.)&lt;br /&gt;
14:30 Dhamma Talk&lt;br /&gt;
15:30 Sitting Meditation&lt;br /&gt;
16:15 Walking Medititation&lt;br /&gt;
16:45 Chanting (Singen mit einem Moench)&lt;br /&gt;
17:30 Tee und Hot Springs (natuerliche, heisse Quellen)&lt;br /&gt;
19:30 Sitting Meditation&lt;br /&gt;
20:00 Walking Meditation (um die mit Kerzen ausgeleuchteten Teiche herum. Nacht, Vollmond, Sterne)&lt;br /&gt;
20:30 Sitting Meditation&lt;br /&gt;
21:00 Zurueck in den Schlafsaal&lt;br /&gt;
21:30 Licht aus, Good Night&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ehrlich. Es war schwierig. Nicht reden, nicht schreiben, nicht lesen, keine Musik, kein Handy, manche Menschen laecheln nicht einmal. Frueh aufstehen, langer Tag, wenig essen, kein Fleisch, ungewohnt langes Sitzen. KEINE ABLENKUNG eben von MIR SELBST. Am sechsten Tag konnte ich nicht mehr ohne Schmerzen in den Beinen, dem Ruecken oder den Gelenken sitzen. Meine Gedanken haben fangen gespielt, anstatt zur Ruhe zu kommen. Das sah dann so aus. In mir versteht sich. (Inspiriert durch eine andere Meditationsteilnehmerin.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BING, BING, BING!!!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einatmen, ausatmen.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Oh gut, das klappt.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einatmen, ausatmen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Oh, wie schoen die Grillen zirpen&lt;/i&gt;. Huch, nein. &lt;b&gt;KONZENTRATION!!&lt;br /&gt;
Einatmen, ausatmen.&lt;/b&gt; Gut. Geht doch.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;War das ein Gecko grade?&lt;/i&gt; Mensch! Nein. Konzentrier Dich!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gut. Einatmen. Ausatmen, einatmen, ausatmen, jaaaa, einatmen...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hm. Mist. Ist das ein Moskito auf meiner Stirn?&lt;/i&gt; NEIIIIIIN. Hoer auf damit. Konzentrier Dich. Das ist kein Moskito. Und wenn schon. Es ist nicht DEINE Stirn!!&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hae?&lt;/i&gt; Egal. Mach einfach.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einatmen, ausatmen, ein...&lt;/b&gt; Gut.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Oh Mann, ich kann nicht mehr. Alles tut weh. Mal nach links schauen. Nein. Die meditiert. Erfolgreich, Mist. Rechts. Ah, hurra, die hat auch die Augen offen. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
MEDITIEREN. KONZENTRIEREN!!!!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einatmen, ausatmen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Autsch. Ehrlich. Ich kann nicht mehr. Bitte. Lass die Glocke klingeln. Ich kann nicht mehr. Ich linse mal. NEIN. Keine Glocke. Mist. Na gut. Ich probiers nochmal.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen,&lt;/b&gt; &lt;i&gt;ahh, das fuehlt sich ja gut an, was ist das?,&lt;/i&gt; &lt;b&gt;einatmen, ausatmen,&lt;/b&gt; &lt;i&gt;huch, es wird so schwarz, so kuehl, ooooohhhh, oh ja, hmmmm,&lt;/i&gt; &lt;b&gt;einatmen, ausatmen, einatmen,&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Lichter, huch, Stille, oh Mann, Ruhe, schweben, mein Koerper tut nicht mehr weh, ich will mehr davon,&lt;/i&gt; &lt;b&gt;einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen, einatmen,&lt;/b&gt; &lt;i&gt;fliegen, ja, &lt;/i&gt;&lt;b&gt;einatmen,&lt;/b&gt; es raschelt irgendwo, &lt;i&gt;oh nein, bitte, nicht die Glocke, bitte nicht, nicht jetzt, &lt;/i&gt;&lt;b&gt;einatmen, ausatmen&lt;/b&gt;,&lt;i&gt; NEIN, bitte nicht JETZT.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;BING, BING, BING!!!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war ich wieder. Mensch. Ich kann nicht beschreiben, was ich erfahren durfte in diesen Tagen. Alles in Allem muss ich wohl sagen, dass mir eines ganz bewusst wurde in diesen stillen, hellen, mir nahen Momenten, ungestoert von inneren und aeusseren Stimmen und fernab jeder Zivilisation,&lt;br /&gt;
und zwar die Vergaenglichkeit. Nichts und niemand, das oder der bleibt. Und alles als Teil vom Grossen ganzen, ebenso ich. Alles eins. Ihr fragt jetzt sicher: Wie, du erfaehrst, dass nichts und niemand bleibt, nichts bestaendig ist, ein Kommen und Gehen, und DAS macht Dich gluecklich? &lt;br /&gt;
Ja. Tut es. Weil. Das im Umkehrschluss bedeutet, dass ich endlich loslassen kann. Die Vergangenheit. Die Schmerzen. Traenen. Zweifel. Menschen, die sowieso schon lange nicht mehr bei mir sind und die das Fuehlen traege machen durch ihre Anwesenheit in meinen Gedanken. Loslassen. Die Trauer und auch die Zukunftsaengste. &lt;b&gt;LOSLASSEN&lt;/b&gt;. Einfach SEIN im Jetzt. Ich habe es schon voher gewusst. Aber in diesen zehn Tagen habe ich es gefuehlt.&lt;br /&gt;
Ach. Ich sagte es schon. Schwer, unmoeglich zu beschreiben. Erleben muss es wohl jeder fuer sich.&lt;br /&gt;
Jedenfalls gestern, nachdem ich um einige Kilos und Gedanken, Sorgen und Existenzaengste leichter, das Kloster verliess um mich einfach in einem Bus zu setzen und loszufahren, ohne Plaene, ohne Stimmen, ohne Angst,&lt;br /&gt;
war ich gluecklich. Gluecklicher als es mich jede Liebe und Lebenssituation jemals zu machen vermochte. &lt;br /&gt;
Und ich bin es noch heute. Wache auf, in einem Ort namens Ao-Nang, vor Krabi, atme ein, aus, bin das Internet und Konversationen nicht leid aber leicht satt, nur nicht die Menschen, die in mir wohnen, also entschliesse ich mich zu einem gluecklichen Gang ins Internetcafe. &lt;br /&gt;
Viele Worte um eine grosse Sache. Viel Liebe in einem Herzen aus Fleisch, das nicht einmal mir gehoert sondern nur geliehen ist. &lt;br /&gt;
Ich schicke Euch diese Liebe. Viel Liebe und Kraft und einen klaren Blick. Fuer das, was IST. Wenn auch nicht immer einfach. Sonne, Meer und Schwingen.&lt;br /&gt;
Ausserdem ein paar Photos von meinen zehn Tagen. Und wenn ich vorher schon einmal kosten durfte so weiss ich es jetzt sicher,&lt;br /&gt;
mit Bewusstsein, Achtsamkeit und Menschlichkeit,&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SO WIRD ES GEHEN.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gleich geht es weiter auf eine kleine Insel, die vor der Suedwestkueste liegt und Koh Jum heisst. Dort soll es am Abend keine Elektrizitaet geben und das kommt mir zupass. Ich freue mich auf weitere Stille. Ich melde mich bald.</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-12T03:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3370109/">
    <title>Knistern in der Luft</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3370109/</link>
    <description>Entspannt, entspannt. Auf einem Moped ueber eine Insel zu fahren und dabei&lt;i&gt; Pippi Langstrumpf &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;ich bin gluecklich &lt;/i&gt;zu singen, das ist auch neu fuer mich. Und sehr fein.&lt;br /&gt;
Hier ist es jetzt kurz vor elf am Morgen, in den Orten, die ich Zuhause nenne, noch tiefste Nacht und dunkel. Ich bin jetzt fast einen Monat hier. Ein ganzer Monat, Mensch. Zeit, Bilanz zu ziehen? Wenn ja, worueber? Hm. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was ist neu? &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die nicht mehr dezente Braeune an meinem Koerper. Die Kratzer der Anemone, die nur schwer heilen. Die verbrannte Stelle an der Wade, von einem nebenstehenden Moped. Dreadlocks. Gefuehl des GluecklichSeins, anhaltend und stark. Singen auf staubigen Strassen und ohne Ruecksicht auf Mitmenschen. Weniger Gewicht am Leib. Die Erkenntnis, dass Liebe keine direkte Naehe braucht, um zu atmen, um zu sein, um zu bleiben, ueber lange Zeit und tausende von Kilometern. Und letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ruhe&lt;/b&gt;. Mensch. Wo kommt diese Ruhe nur her? Scheint so einfach und doch so schwer nur zu glauben. Von innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was ist weg?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zwei Schluessel, weiss der Henker, wohin. Eine Hose, direkt am ersten Tag im Hotel vergessen. Die Falten zwischen den Augen. Mein Longsuit, den traegt der bespackte Bootmaster. Die anhaltende Muedigkeit. Der anhaltende Hunger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und jetzt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich erst einmal weg. Heute geht es auf die Faehre nach Surat Thani und dann fuer 12 Tage ins Kloster. Dort bin ich abgeschnitten von Jedem und Allem. Damit ich die Verbingung zu mir... festigen... finden... halten... kann?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, Sonne fuer Euch, bis ganz bald!&lt;br /&gt;
(Das Knistern in der Luft sind uebrigens die Strommasten, das ist teilweise gruselig, ich werd es mal photographieren)</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-27T03:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://flaschenpost.twoday.net/stories/3363658/">
    <title>Koh Samui</title>
    <link>http://flaschenpost.twoday.net/stories/3363658/</link>
    <description>und wieder ausgetretene Pfade. Die Insel ist noch lauter, noch bebauter und noch heisser, als ich sie in Erinnerung hatte. Aber. Die Erinnerungen an Freundschaftsbaender, durchliebte Naechte und das kleine Haus im Palmenwald, sie sind lebendig. So ist es gut. Weg von Koh Tao, ueber Samui nach Surat Thani. Ins Kloster. Bis dahin duese ich noch ein bisschen mit meinem Moped ueber die Insel, gehe mir mogen die Wasserfaelle ansehen und schaue aufs Meer. Es geht mir gut. Das Glueck klopft mal nicht von aussen sondern von innen ueber meine Herzfasern durch den ganzen, trotz Sonnenschutzfaktors 30 schon nicht mehr dezent gebraeunten Koerper.&lt;br /&gt;
Und dann in die Stille des Klosters. Nicht reden, nicht schreiben, nicht lesen, ohne Fleisch und sowieso wenig essen. Obst oder Reissuppe am Morgen, Reis mit Gemuese am Nachmittag, das wars. Na, wer da nicht auf andere Gedanken kommt.&lt;br /&gt;
***Liebe, Liebe, Liebe***</description>
    <dc:creator>Flaschenpost</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Flaschenpost</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-25T13:52:00Z</dc:date>
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